Mensch im Mittelpunkt
Shownotes
Personzentrierter Ansatz bei Menschen mit Demenz: https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/79a3fbcff9d2/editions/c36805a5700572d2e5f5/pages/page/6
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00:00:04: Wir freuen uns auf euch.
00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Patkastfolge im Oktober!
00:00:29: Heute ist die Andrea bei mir, ich freu mich total.
00:00:32: Ich freue mich auch total, dass ich mal wieder dabei sein darf.
00:00:34: Ich habe schon lange Herr bei mir jetzt aber... Gefühlt ist ja auch schon fast wieder Weihnachten.
00:00:39: Ja, das
00:00:39: Jahr ist verflogen, podcastmäßig und ja auch sonst aber auch podcastmäßig.
00:00:43: Das
00:00:44: stimmt ja.
00:00:44: am Anfang dachte ich so Gott hoffentlich bekomme ich das so gut unter im Kalender die Podcast folgen und war gar kein Problem.
00:00:51: Mal gut
00:00:51: geregelt oder?
00:00:52: Finde ich auch!
00:00:53: Ja cool wie geht's dir?
00:00:54: Ja total gut klar Urlaub vorbei und so alles noch gut erholt und dann heißt es ja so nächste Woche.
00:01:04: Also wenn die Folge kommt, war es dann schon aber nächste Woche am bisher Führungskräftetagung und das erste Mal sind unsere Leitungen mobile Dienste mit dabei.
00:01:12: Und da sind wir Regionaldirektoren von den mobilen Dienstens schon auch jetzt aufgeregt so ein bisschen zumindest wie das alles wird.
00:01:19: ich bin sicher dass wird gut.
00:01:21: Aber trotzdem ist so ein bissel eine Aufregung und aber auch eine Vorfreude da.
00:01:24: Ich freue mich, dass wir da eine Weiterentwicklung haben Leitungen und mobile Dienste einfach jetzt auch dann bei der Führungskraftetage dabei sein dürfen.
00:01:34: Ja, ich finde das auch richtig cool!
00:01:35: Ich bin leider über die FKT nicht dabei weil ich hätte dir auch für gern eigentlich kennengelernt.
00:01:39: muss ich dann bei den Amtseinsetzungen machen nachholen?
00:01:41: Ja auf jeden Fall.
00:01:42: Die Termine stehen ja auch schon
00:01:44: genau.
00:01:45: aber erklär noch mal kurz was heißt leitung mobiler dienste?
00:01:47: für alle die das jetzt noch nicht wissen weiß ja ganz neu.
00:01:50: Genau also leitung mobile dienste entspricht quasi der funktione haustirektone Hausdirektion im stationären Bereich.
00:02:03: Die Leitung mobile Dienste ist quasi in Personalunion auch Pflegedienstleitung, hat aber so wenn man diesen Gesangenstandard betrachtet einfach mehr Verantwortung als eine Pflegedienstleitung.
00:02:19: das wird auch Dienststellenleitung genannt und hat mehr Kompetenzen an übertragen bekommen.
00:02:25: dann den Bereich Wirtschaftlichkeit und Personal Um es mal ganz grob zu umreißen.
00:02:31: Genau,
00:02:32: also das wird ein bisschen komplexer Aufgabe, ne?
00:02:34: Es gibt auch einzelne, die dann sogar mehrere Standorte
00:02:38: haben.
00:02:38: wir auch genau ja und klar dieses strategische da gehört so diese ganze Verantwortung und Einbeziehung von Quartier einfach mit dazu.
00:02:48: Ich sage auch mit ein Gedanke noch mal mehr ins Quartier, wie kann man da vielleicht auch noch erweitern?
00:02:53: Wie kann man dann die Kontakte verbessern?
00:02:55: Ganz genau.
00:02:56: Vielleicht auch mit den Fliegeheimen zusammenarbeiten und einfach diesen ganzen Austausch noch ein bisschen zu verbessern
00:03:02: auf jeden Fall Ist schon ein Ziel.
00:03:04: Okay,
00:03:04: da bin ich voll gespannt wie.
00:03:06: das wird jetzt auf jeden Fall Startschuss.
00:03:08: Cool dass gestern auch direkt die Führungskräfte Tagung ist und da alle nochmal so zusammenkommen.
00:03:13: Das ist ja auch toll für dich oder die ganzen Kollegen zu treffen?
00:03:16: Ja ganz
00:03:16: genau!
00:03:16: Und es passt einfach auch so gut also vor vom Zeitpunkt der die Einsetzung der Leitung Mobile Dienstjahre ist quasi zum ersten Zehnten und am ersten Zehn des Führungskräftetagungen als wenn man mit Absicht geplant hat.
00:03:30: Als hätte sich hier mal was dabei gedacht.
00:03:34: Ja, genau.
00:03:35: Okay!
00:03:36: Ja cool also da stehen große Dinge bevor.
00:03:39: Ich würde sagen wir steigen trotzdem in unser Thema ein
00:03:41: Auf jeden Fall.
00:03:42: Wir wollen heute nochmal ganz spezifisch natürlich auf die ambulante Pflege schauen weil Andrea und ich wieder eine Folge zusammen haben.
00:03:49: Das ist nicht toll finde Weil wir haben ja jetzt in letzter Zeit dann einmal diese Gemeinschaftsfolge gehabt Und da haben wir klar ambulant auch ein bisschen gestrahlt.
00:03:56: Aber es gibt ja schon so Themen Die sind vielleicht bei euch ein bisschen anders oder haben andere Herausforderungen andere herangehensweisen Und deswegen schön, dass wir halt immer wieder den Fall zusammen aufnehmen.
00:04:06: Ja und ich freue mich total, dass ich mal wieder dabei sein darf!
00:04:08: Und das stimmt... Ich habe im Vorfeld überlegt ja wann war denn die letzte Folge?
00:04:11: Und ich würde sagen die war im April-Mai sowas.
00:04:14: War unsere letzte gemeinsame Folge und dann eben klar unsere gemeinsame.
00:04:18: Die fand ich auch ganz toll.
00:04:19: also die hab' ich auch dann wirklich gern angekürt und es war auch in dieser Gruppe einfach zu sprechen wirklich so bereichern, weil da landen einfach und hört von den anderen noch mal wie es denn einfach stationär ist.
00:04:32: Und finde ich immer ganz toll.
00:04:34: Es gibt dann auch nochmal eine andere Dynamik.
00:04:36: Ich hab das ja schon sehr cool eigentlich.
00:04:39: Genau!
00:04:40: Ich habe mir für heute ein Thema vorgenommen.
00:04:41: Wir haben im Vorfall zu bisschen gesprochen... ...und wir merken, wir haben echt schon viele Themen abgeklappert.
00:04:47: Aber es gibt einen sehr großes Thema was uns beschäftigt in der Pflege oder auch bei austranäfigenischen Heimstiftungen wo wir aber noch nie so spezifisch drüber gesprochen haben, was es eigentlich im ambulanten Bereich bedeutet.
00:05:00: Und zwar geht's um den personenzentrierten Ansatz – das ist ja quasi dieses pflegewissenschaftlich fachliche, sag ich mal, was wir bei unserer Arbeit stellen und vielleicht müssen wir da nochmal kurz ein bisschen ausholen, was das eigentlich bedeutet?
00:05:16: Ich hab auch nochmal nachgelesen, dass sich das gut definieren kann.
00:05:20: Das gehe ich jetzt zurück auf allen britischen Psychologen.
00:05:23: Tom Kidwood heißt er Und er hat eben diesen personenzentrierten Ansatz entwickelt, der sozusagen die Einzigartigkeit des Menschen in den Mittelpunkt stellt.
00:05:34: Es geht darum, ihm stärken und persönliche Ziele und Besonderheiten einer Person zu erhalten mit der quasi zu arbeiten in der Pflege und Betreuung.
00:05:47: Da geht spezifisch auch um Menschen mit Demenz, aber das lässt sich ja eigentlich auf alle Menschen, die bei uns leben oder von uns betreut werden, denk ich beziehen.
00:05:55: Und dieses eben Personen bleiben und seine Eigenheiten und Rechte behalten, auch wenn man vielleicht eine Demenz zum Beispiel
00:06:05: hat
00:06:06: ist so das was da im Mittelpunkt steht.
00:06:09: Habe ich das so?
00:06:10: Gut zusammengefasst.
00:06:11: Ja,
00:06:11: ganz genau!
00:06:12: Und das ist für uns ja tatsächlich so... Ich versuche immer auch neuen Leidungskräften und wenn neue Mitarbeiter kommen die noch nie ambulant gearbeitet haben versuchen wir ein Stück weit zu sagen naja Wir gehen ja zum Kunde nach Hause.
00:06:26: In dem Moment wo wir zum Kunden nach Hause gehen sind ihr dort Gast und dann ist schon so dass man quasi des was der kund sich wünscht ist es für uns einfach steht an vorderster Stelle.
00:06:39: Das ist natürlich schon nochmal so.
00:06:40: zu der Unterschied, weil wir ja dann ... Wir sind beim Kunden.
00:06:44: Wir sind nur für ihn da und wir kümmern uns ausschließlich um seine Bedürfnisse in dem Moment.
00:06:51: Und wir haben nicht noch im Hinterkopf das schon drei andere warten oder vielleicht noch das Telefon klingelt.
00:06:59: auch das Telephone klingel bei uns im mobilen Dienst mal unterwegs aber natürlich ist es schon was anderes als das denke ich im stationären Bereich einfach so ist.
00:07:09: Dann gucken wir ja auch immer, was hat der Kunde für Ressourcen?
00:07:16: Was für Wünsche hat er?
00:07:17: Was sind seine Vorlieben?
00:07:19: und darauf bauen wir dann unsere Pflege auf.
00:07:22: Natürlich klar wenn der Kunte sagt, er möchte einmal die Woche Unterstützung von uns, dann machen wir das eben einmal die Woche!
00:07:29: Wir haben natürlich aber auch viele Kunden.
00:07:31: da gehen wir mit kleinen Leistungen rein zum Beispiel nur eine Medikamentegabe oder Kompressonstrümpfe, gehen wir zwei-drei Mal am Tag hin Und da ist natürlich dann so, dass wir nur einen kurzen Zeitraum drin sind.
00:07:44: Aber in diesem Zeitraum, wo wir beim Kunde sind, sind wir nur für ihn da und häufig sind wir der einzige Witzungspunkt.
00:07:51: So ich nenn's mal Außenwelt.
00:07:52: Außen Welt hört sich immer schräg an aber eigentlich gibt es niemanden, der in den Haushalt kommt zu regelmäßig.
00:08:00: Die einzige Ansprache, die unsere Kunde haben sind dann wir wenn wir mit der Pflege einfach kommen.
00:08:04: Und dann sehen wir in den drei, fünf, sieben, zehn Minuten je nachdem halt nur für den Kunde da kümmern uns um ihn und gehen auf ihn und seine Bedürfnisse ein.
00:08:13: Und das ist eigentlich schon total interessant weil man eigentlich sagen könnte dass es ja eine total kurze Zeit aber irgendwie gerade für Menschen für dieses vielleicht wirklich die einzige Person, die Sie am Tag sehen ist es ja ne super intensive Zeit.
00:08:26: also das hat ja ist ja für viele vielleicht sogar ein Highlight oder weiß ich nicht.
00:08:30: Also, ich steig mir so vor für Menschen die vielleicht auch einsam zu Hause sind, vielleicht auf körperliche Einschränkungen gar nicht mehr alleine raus können... Ja!
00:08:38: Ist es schon so'n lichtblick des Tages wenn da immer am Tag jemand nachhause kommt und dann steht da ja schon eine enge Beziehung.
00:08:46: weil was ich mich so in Vorfeld gefragt habe war eigentlich eher naja kann man überhaupt dann so ne Beziehungsaufbau zu den Menschen?
00:08:53: Wenn man sich immer nur so kurz sieht im Fliegerheim Eine ganze Geschichte in der Nähe zumindest begegnet sich wahrscheinlich auch häufiger.
00:09:01: Aber vielleicht ist dann diese kurze Zeit halt so viel intensiver, dass das irgendwie auch aufwiegt.
00:09:08: oder wie würdest du sagen, wie funktioniert es?
00:09:11: Also ich finde gerade in der Ambulante Pflege supergutbeziehung aufbauen weil wir ja einfach auch wenn wir nur einen gewissen Zeitraum dort sind aber willkommen sehr kontinuierlich.
00:09:20: und wir schauen auch in unseren Touren, dass man möglichst die Kunde in, ich sag's mal Bezugstouren unterbringt.
00:09:32: Also dass das man schaut, dass immer ungefähr die gleichen Mitarbeiter einfach kommen und dann wenn immer die ein zwei drei gleichen Mitarbeiter zum Kundinnen versorgen sind, dann ist es doch ganz klar, dann wächst Vertrauen.
00:09:48: Kunde kennt uns und wir kennen ihn.
00:09:51: Und dann erzählen die uns natürlich auch immer wieder so aus ihrem Leben, ich finde man hat da ganz tolle Geschichte, die man dann einfach erfährt und wie es dann früher war oder wie sie einfach so gelebt haben.
00:10:04: Ganz häufig erzählen diese uns auch von Schicksalsschlägen.
00:10:07: also ich weiß noch gut.
00:10:09: Die Eikundin, die
00:10:11: war,
00:10:12: ich glaube, Und irgendwann war es halt so, dass sie noch die Einzige aus der Familie war, die geliebt hat.
00:10:18: Klar, da war schon viele Jahre tot und dann sind auch irgendwann ... Sind die Kinder verstorben?
00:10:25: Das ist doch total dramatisch!
00:10:27: Dann denke ich so ja, die Frau, die hat mir echt Leid getan.
00:10:30: Da merkt man einfach, wenn man nur punktuell vor Ort ist, man kann unheimlich Beziehungen aufbauen und das Mitgefühl mit jemandem hat, ist mindestens genauso groß wie wenn man jemanden acht Stunden am Stück oder sieben sieht.
00:10:44: Ähm, ja.
00:10:46: Aber das glaube ich auch vielleicht dadurch, dass es dann in dem ganz privaten Zuhause ist?
00:10:51: Ja also jetzt klar im besten Fall ist ein Zimmerpflegeheim irgendwann auch eine Art Zuhauser, aber es ist trotzdem immer noch mal was anderes als die Privatwohnung.
00:11:00: Vielleicht entsteht dadurch auch schon irgendwie so einen intimeren Rahmen weil du halt wirklich in diese Privatsphäre ja komplett schon reinkommst, rein räumlich gesehen.
00:11:10: Also das ist wirklich so.
00:11:11: Wir haben dann den Kunden in der ambulanten Pflege, die wohnen seit fünfzig Jahren im gleichen Haus oder seit fünftig Jahre in der gleiche Wohnung und da ist doch ganz klar, dass da lebt alles drin von dieser Familie und das ist einfach schon was wo einem dann auch wirklich ans Herz geht teilweise Und ich glaube schon, dass für die Kunde das natürlich bis zu einem gewissen Punkt definitiven Vorteil sein kann.
00:11:39: Wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können gerade bei Menschen mit einer Demenz im Gewohn der Umfeld kommen wir die oft besser zurecht als in einem fremden Umfeld weil da muss man ja wenn ihr jetzt fünfzig Jahre am gleiche Ort gewohnt habt dann kenne ich wahrscheinlich jede Magge in meinem Parkett und wenn ich woanders hin komme muss ich mich neu orientieren.
00:12:01: Aber auch das, wir hatten es in allen von den letzten Folgen.
00:12:03: Es gibt nicht für jeden Menschen die Versorgung, also es gibt keine Versorgungsgrund für alle Menschen sondern uns gibt einfach für jeden Mensch so das Richtige und deswegen natürlich klar solange man zu Hause bleiben kann weil das alles funktioniert ist das auch für jemanden mit Demenz, mit Sicherheit gut aber natürlich nur bis zu dem Punkt wo ein Alleinsein noch funktioniert.
00:12:24: Das war vor der erste Person die kommt jetzt neuer von euch betreut hat vielleicht eine beginnende Demenz.
00:12:29: Wie würde man das so angeben?
00:12:33: Ja, klar.
00:12:35: Also wenn wir Neukunde aufnehmen, dann wird ja zum einen, ich mache ein Erstgespräch, wo man einfach mit dem Kunde oder aber auch mit den Angehörigen einfach oder sonstige nahe stehenden Personen drüber spricht was für'n Bedarf besteht denn?
00:12:51: oder was denkt die die Menschen, was wir bedarf?
00:12:54: haben sie denn oder haben die Angehöhre?
00:12:57: Und dann schauen wir einfach, so was für einen Bedarf würden.
00:12:59: Wir jetzt einfach ermitteln und gucken mal, was wünschen die sich auch?
00:13:03: Also klar, wir sehen oft, jemand bräuchte jeden Tag... Ich weiß nicht dreimal am Tagehausbesuch damit er einfach gut versorgt ist.
00:13:11: Aber die Menschen, die wünscht sich etwas ganz anderes.
00:13:14: Die wünsche sich, dass man nur einmal in die Woche kommt.
00:13:17: bei den Rest können es die Gute alleine stemmen.
00:13:18: Dann ist das auch in Ordnung.
00:13:20: Und dann geht man natürlich weiter und schaut schon ... anhand von der Informationssammlung.
00:13:28: Guckt mal, dass man so viele Informationen wie möglich über den Kunde sagen wir ja bekommt und daraus erstellen wir dann unsere Pflegedokumentationen und darin spiegelt sich das natürlich alles wieder.
00:13:41: also sprich was hat er für für Ressourcen, also wo hat er seine Stärken?
00:13:48: Wo brauche Unterstützung?
00:13:50: und natürlich auch das individuelle was möchte der Mensch.
00:13:54: Und was wünscht er sich einfach aus so?
00:13:55: Das finde ich ganz arg wichtig dass wir ja immer gucken wie kann eine pflegebedürftige Person wie kann die einfach selbst bestimmt im Alter weiterhin sein und da ist völlig egal Was der Mensch möchte oder es ist nicht egal was der Mensch mögt Es ist eher so Eigentlich egal sein, ob wir das nachvollziehen können.
00:14:18: Dass er das so haben möchte.
00:14:19: aber wir schauen schon immer dass wir es dann auch zu tun und Dann ist natürlich so wir sehen dann meistens in der Haushalt kommen Schon auch irgendwelche Probleme Und dann beraten wir entsprechend.
00:14:34: Der Klassiker sind die Teppich Und dann bieten die Läufer.
00:14:38: Also ich glaube man kann in jedem, in jedem Inszenionhaushalt hier und ja irgendwo ein Teppich liegen oder auch so'n Läufer.
00:14:44: Und es ist immer eine Stolperfalle.
00:14:46: also und das ist dann auch gar nicht so einfach.
00:14:48: Ich weiß aus dem Privater bei meiner Oma als wir dann gesagt haben Oma da ist schon wunderschöne Teppiche aber der muss eigentlich raus und es ist unheimlich schwierig.
00:14:58: Häufig hat man ja auch den Teppicher seit viele Jahren nur verbindet ja auch mit Müllbesticken.
00:15:03: Immer Erinnerungen Und da gucken wir dann schon drauf.
00:15:18: Freier Wilde, sage ich mal.
00:15:27: Ja, trotzdem noch sehr saustürmig.
00:15:38: Also das ist ein Dilemma in dem unsere Wegekräfte wirklich regelmäßig stecken.
00:15:42: Einerseits sehe wir ja in Bedarf oder wir sehen auch wenn man irgendwas nicht so gut läuft bei die Medikamente vielleicht nicht so eingenommen werden wie der Arzt es sagt.
00:15:51: Wir haben relativ wenig Möglichkeiten an der ambulanten Pflege.
00:15:54: Klar, wir besprechen das mit dem Kunde und den Angehörigen und versuchen einfach über die Beratung da einen Schritt weiterzukommen Und dann dokumentieren wird es gut Je nachdem um was es geht, halt die Rücksprache mit dem Arzt.
00:16:06: Es ist ganz klar, wenn so eine Medikamente geht wird immer der Hausarzt oder der entsprechende Facharzt von uns informiert und wenn's aber eher um kleine Sachen geht das einfach die Wohnung nicht ordentlich ist in den Augen unsere Pflegekräfte oder wenn es darum geht dass jemand sich nicht so häufig wäscht wie das vielleicht wir als unseren Standard ansehen würden dann finde ich schon also jeder Mensch hat das Recht auf Verwahrlosung Und das hört sich immer so hart an, aber eigentlich ist es doch so.
00:16:36: Also ich möchte auch nicht dass man mir vorschreibt irgendwann mal wie oft ich meine Haare waschen muss oder wie oft Ich dusche muss Wie oft ich mein T-Shirt gleich anziehen darf.
00:16:48: Wenn das doch einfach... Ich denke hat es sich noch gut und alle anderen würden sehen sich nämlich gut.
00:16:54: Aber das ist ja dann so mein persönliches Und ich habe mal schon viele, viele Jahre her und das ist eine Geschichte die erzähle ich eigentlich echt gern.
00:17:03: Aber wenn vielleicht andere sagen würden oh Gott wie kannst du nur?
00:17:06: Ich hab in meiner ersten Stelle nach der Ausbildung also schon vor über zwanzig Jahren hat der Kollegin von mir mal bei einer Kundin die Kundin überzeuger wolle dass sie frische Unterhose anzieht.
00:17:21: und dann ah die kundin sage ich wechsel einmal die wochmei unterhose.
00:17:26: Haben die schon diskutiert miteinander?
00:17:27: Da war.
00:17:28: man sagt, naja, also jeden Tag frisch unterhose.
00:17:31: Das wäre schon gut.
00:17:32: und dann hat die Kundin gesagt glaub ich, ich hätte mir das Haus hier leichter können wenn nicht jeden Tag ein Unterhoss wechseln wird.
00:17:38: Und da kann man gar nichts mehr dazu sagen.
00:17:41: Dann denkt man halt ist in Ordnung.
00:17:42: Dann dokumentieren wir das gut und das ist so was... Ich kann die Kollegin verstehen, die versucht hat mit Argumenten oder in der Beratung etwas zu tun.
00:17:51: aber am Ende vom Tag Wenn der Kunde das halt so möchte, dann müssen wir das akzeptieren.
00:17:57: Auch wenn es uns schwerfällt?
00:17:58: Ja!
00:17:59: Es ist ja dann doch wiederum die Selbstbestimmung und jemanden, der jetzt keinen Fliegedienst im Haus hat macht das auch so wie er möchte.
00:18:06: Ganz genau.
00:18:06: Und muss natürlich irgendwo auch mit den Konsequenzen leben.
00:18:08: Das habe ich euch immer nur eine Frage.
00:18:10: Schwierig wird's wahrscheinlich dann... ...wenn man sich nicht mehr ganz sicher sein kann, inwieweit kann die Person die Konsequentzend halt auch noch absehen oder...?
00:18:18: Ja, genau.
00:18:19: Also auch das haben wir immer wieder.
00:18:21: und da habe ich jetzt ein Fallcat vor mir halbe Jahr ungefähr in einem unserer Dienste, da war wirklich eine Eigengeferdung da also eine massive Eigengefährdung.
00:18:30: Und man hat dann mit dem Hausarzt gesprochen, da ging es darum dass die Kundin dann doch eigwiese war der Sohn in Klinik damit man einfach gucken kann wie's weitergeht.
00:18:39: und die kam der Rettungsdienst und die KundIn hat dann die Mitnahme quasi verweigert und gesagt, nee sie geht nicht aus ihrem Haus raus.
00:18:48: Und dann wurde quasi das Betreuungsgericht informiert weil es war die Person, die hat komplett alleine gilt.
00:18:53: Es gab keine Anunzugehörigen.
00:18:55: Sie hatte einfach niemanden.
00:18:58: Dann muss man irgendwann noch die Entscheidung treffen.
00:19:01: Das haben wir im ambulanten nicht so häufig.
00:19:05: Da ist oft eine Barriere einfach da.
00:19:09: Aber da haben wir das gemacht und da war ich dann erstaunt, wie super schnell das Bedrohungsgericht reagiert hat.
00:19:14: Und ich glaube innerhalb von einem Tag war dann klar dass da einfach eine Betreuung angesetzt wird und dass ein Hausbesuch stattfindet.
00:19:23: und dann kam die Kundin auch relativ schnell einbrennen.
00:19:25: stationäre Versorgungen ist natürlich klar.
00:19:28: Die Selbstbestimmung war in dem Moment nicht mehr vorhanden.
00:19:31: aber Selbstbestimmung geht an manchen Punkten halt vielleicht auch nur in einem gewissen Rahmen und nicht komplett, wenn man von der Kognition hier vielleicht gar nicht mehr einschätzen kann.
00:19:46: Du hast uns gerade schon Demenz angesprochen!
00:19:50: Wie ist es denn dann?
00:19:51: Also vielleicht auch bei einer vortreitenden Demenz erlebt ihr ja auch so Situationen, indem deine Pflegekraft kommt und vielleicht auch gar nicht... Erkannt wird oder wohl, wo der kunde dann gar nicht weiß was macht.
00:20:05: das wollt ihr jetzt hier also gibt zur situation nun geht ihr damit um.
00:20:08: Ja
00:20:09: das gibt es auf jeden fall die Situationen und wir bekommen wir haben das immer wieder auch dass dann Kunde und Kundinnen einfach aufgrund über Forderungen auch wirklich laut werdet oder auch mal ein Stück weit eine gewisse Aggression mit ins Spiel kommt.
00:20:30: aber ist die Überforderung weil Wie du es gerade gesagt hast, die Menschen wissen ja gar nicht wie ihr nicht schiebt.
00:20:35: Die wissen gar nicht warum ist da jetzt was ich für eine Person in meinem Haushalt?
00:20:39: und dann will die auch noch etwas von mir?
00:20:42: Und das ist dann aber der Punkt wo man einfach nochmal in die Beratung geht und schaut kann man medikamentös was tun muss man gucken dass man der Alltag besser strukturiert wer vielleicht ein Tagespflege war, dass man einfach eine gute Tagesstruktur hat Dass man so der Tagsüber einfach eine Guteversorgung hat.
00:21:02: Und dann muss man einfach das gut beobachten.
00:21:06: und wir haben regelmäßig die Situation, dass am Ende vom Tag sagen musst du der Angehörige oder Zugehörige.
00:21:12: Vielleicht wäre doch eine Pflegeheimunterbringung die bessere.
00:21:16: Wir haben das ja auch, dass wir morgens kommen und es ist nichts mehr in seinem Platz.
00:21:22: Da hat unser Kunde in der Nacht die ganze Wohnung auf links dreht Das Radio auseinanderbaut, der vielleicht Radiotechniker war oder so früher.
00:21:34: Und dann liegt da das Radio in sämtliche Einzelteile.
00:21:36: Da liegen zwanzig Schrauber und alles überall Kabel.
00:21:40: Ja gut!
00:21:41: Der war beschäftigt definitiv.
00:21:43: Radio funktioniert aber halt nicht mehr?
00:21:50: Ich weiß es jetzt nur aus dem Stadtzulernen Bereich.
00:21:52: Da wird ja sehr viel mit Biografiearbeit gemacht also dass man auch sehr viel weiß über die Person, über die Vergangenheit und die Geschichte.
00:21:58: Du hast gerade angesprochen was war zum Beispiel der Beruf?
00:22:01: Wie hat die Person ihr Leben verbracht?
00:22:03: Wie sind vielleicht auch familiäre Verhältnisse, um gerade dann in so einer Situation mit ner Demenz noch mal näher dran zu sein oder spezifisch darauf eingehen zu können.
00:22:13: Macht dir sowas im ambulanten Bereich dazu sauer?
00:22:15: Auf jeden Fall!
00:22:16: Wir versuchen wirklich immer eine Biografie zu bekommen entweder mit dem Kunde selber oder auch mit den anderen Zugehörigen.
00:22:24: Allerdings gibt es Kunde, die möchtet... uns sich nicht mitteilen.
00:22:28: Dann ist es auch in Ordnung, also wir zwingen da ja niemandem aber wir gucken schon weil ich finde man kann auch die Pflege nur dann ganzheitlich einfach machen wenn man was weiß voneinander und... Ich habe da auch mal als ich selber noch wirklich in der Pflege war das ist ja bestimmt fünfzehn Jahre her Da haben wir eine Kundinkette, da hat die Tochter, da war Aufnahmegespräch, da waren Dokumentationen Das war alles so bei den Ordnungen Und ich war dann glaube ich zweite Mal bei der Kundin und dann stand eine Körpolution da.
00:22:59: Und die Tochter hat nie irgendwas gesagt, aber sie hat uns die Körpopulation hinkriegt.
00:23:04: Dann bin ich davon ausgegangen... Ha ja!
00:23:06: Wenn mir die Lotion hinkrichtet wurde, soll ich die Kundin auch eich cremen?
00:23:10: Und er hat die Kundinnen fast geschrien.
00:23:12: Da habe ich so der Tochter und das sage ich, also ich weiß es auch nicht.
00:23:14: Aber jetzt habe ich sie eichcreme wolle und sie hat's nicht toleriert.
00:23:17: Also ich hab' dann einfach nicht
00:23:18: gemacht.".
00:23:19: Und dann sagt die Tochtur zu mir, haja ihr habts gut gemeint, aber eichcreme, das hat sie nie
00:23:23: mögen!".
00:23:24: Und dann dachte ich auch, das ist vielleicht nicht so geschickt wenn sie uns es dann hinstellt und uns auch nicht sagt dass ihr das eigentlich gar nicht möchte.
00:23:36: Das sind wahrscheinlich Konflikte die häufiger mal aufkommen oder viele Angehörige sind ja auch ein bisschen in einer überforderten Situation und wollen dann was Gutes.
00:23:46: aber wir sehen dabei vielleicht den Wunsch der betroffenen Person oder das ist immer so ein volles Abfägen.
00:23:55: Was kann man tun, um was zu verbessern?
00:23:56: Aber was muss man vielleicht auch akzeptieren, dass für die Person gar keine Verbesserung bedeutet oder kein gutes Gefühl bedeutet.
00:24:02: Ja das ist ganz klar so!
00:24:04: Also ich würde auch niemals jemand unterstelle, dass er da etwas aus bösen Willen tut, sondern das ist es ganz klar.
00:24:11: Wir meinen uns meistens nur gut und denken, ach Mensch jetzt hat die Mama halt ein bisschen trockene Haut, aber ja wäre doch Alozion gut... Und das stimmt ja auch.
00:24:20: Alozio-Werkwutwesen, feuchtigkeitsspentende Alozionen, das ist super!
00:24:24: Wenn es halt jemand nie mochte, dann mag er das meistens in der Demenz halt mindestens genauso wenig.
00:24:30: Aber kann sich nicht mehr richtig äußern?
00:24:33: Also wenn jetzt ich dich eigrehen will und du möchtest nicht an sagt Stimme, du Andrea lass bitte!
00:24:39: Wenn du jetzt aber eine Demenz bist, dann kannst du mir das vielleicht gar nicht sagen lasst es bitte Und dann wirst du hilflos und dann Wirst vielleicht auch laut.
00:24:48: und das ist doch eigentlich schade dass gut gemeinte Sachen manchmal ins Gegenteil umschlagen.
00:24:53: Ja, total!
00:24:55: Und aber auch gerade diese Absprache mit Anglöhrigen geht du jetzt angesprochen hast?
00:24:59: Gibt es da so eine ... irgendwie ein Prozess oder wie macht ihr das?
00:25:04: Ist das einfach aufzurufen?
00:25:05: oder also ich weiß nicht im Pläne hat man ja manchmal die Situation.
00:25:09: okay Vielleicht sind die Angehörigen so besucht, dann trifft man sich eh.
00:25:13: Dann spricht man kurz.
00:25:14: Das habt ihr ja in der Regel nicht außer es ist wirklich mal zufällig jemand gerade da, wenn in den fünf Minuten, in denen ihr auch da seid, das passiert hier wahrscheinlich nicht so regelmäßig?
00:25:23: Aber wir haben schon relativ häufig, dass auch Angehöre da sind und selbst wenn nicht, dann werden die Anhöhre geentweder schriftlich oder telefonisch informiert.
00:25:31: Also schriftliche, das kann bedeuten, dass wir denn den Zettel hinlegen weil wir genau wissen, die kommen am Abend an den Platz, wo die Kunde mal belegt und informiert über irgendwas oder man macht es telefonisch.
00:25:43: Ich würde behaupten, dies ist oft per E-Mail im Austausch mit den Angehörigen unsere Pflegedienstes, dass wir einfach da immer sich gut informieren über Besonderheiten.
00:25:53: Und klar, dann machen wir ja unsere ganz normalen Beratungen und entweder wir beraten den Kunden oder Wir beraten auch die Angehörung mit und das dokumentieren wir auch grundsätzlich Einfach noch einmal bei uns und immer wieder darüber Infomaterial ausgehandigt Gerade jetzt, zum Glück nicht mehr so heiß.
00:26:10: Aber als es so heiß war, da haben wir natürlich wieder zur Sommerhitze beraten und dabei halt auch was ist bedeutet?
00:26:16: Wenn unsere Kunde zu wenig trinkt oder wenn die Wohnung zu Baum ist – diese Sachen!
00:26:22: Und ich würde behaupten, sie nehmen alle regelmäßig der Telefonhörer in die Hand und rufen die Angehörigen kurz an.
00:26:28: Einige, die nicht vor Ort sind.
00:26:30: Das ist vorhin schon kurz angesprochen.
00:26:32: Es kann dann natürlich schon auch der Punkt kommen... wo es im ambulanten schwierig wird.
00:26:37: Also das hatten wir jetzt auch schon häufiger, vielleicht gerade bei einer Demenz oder wenn dann eben die Situation so ist, dass man es geführt, oh, weil ich nicht ... Die Wohnung sieht jetzt schwierig aus und ist vielleicht schwer zu händeln zu Hause.
00:26:55: Deshalb ist der individuell.
00:26:56: wahrscheinlich kann man gar nicht genau sagen ab was von einem Punkt.
00:27:01: Ja, das ist total schwierig Da gibt es eigentlich auch kein, ich sag mal bei den Rezepten wie man vorgeht.
00:27:09: Für uns ist immer das ein Kriterium dass kann jemand nachts alleine bleiben.
00:27:14: wenn jemand nacht alleine bleiben kann und wieder eine Eigen noch eine Fremdgefährdung entstehen kann dann kann jemand auch gut zu Hause versorbt werden.
00:27:23: in dem Moment wo jemand Eigen- und Fremdgefährdung hat, wundernachts oder nachts nehme ich es alleine bleiben kann.
00:27:29: Dann empfehlen wir natürlich auch eine stationäre Versorgung.
00:27:32: Und dann haben wir hier überall, wo wir mobile Dienste haben, unsere stationäre Pflegeeinrichtungen und dann versucht man schon immer da die Kontakte einfach herzustellen.
00:27:40: Ja!
00:27:43: Wenn jemand in der Nacht noch alleinebleiben kann, dann kann man ja auch schauen ob für den Tag noch eine andere Lösung findet.
00:27:51: Wir haben einen meisten Standorten Nachbarschaftshilfe, wo man sagt Mensch ja doch gut es kommt jede Woche und auch wenn wir das der Nachbarschachtshilfen für eine Betreuung vorbei dann machen die in Spaziergang oder verbringen Zeit miteinander.
00:28:04: Und da können wir ja auch unsere Tagespflege am relativ viele in ganz Baden-Württemberg und auch das ist finde ich ein tolles Zusatzangebot.
00:28:12: Das kann schon den eintrittenden Pflegeheim vom Zeitpunkt her aus ambulanter Sicht herauszögern.
00:28:20: Ich wollte auf einen Punkt noch mal eingehen, weil du hast vorhin kurz erwähnt... Das ist ja schon sehr intensiv manchmal sein kann wenn jetzt jemand aus der Pflege eigentlich die einzige Bezugspersonen für jemanden ist also der vielleicht keine Familie mehr hat auch sonst nicht mehr das soziale Umfeld entweder aufgrund Alter oder auch auf Grund Einschränkungen halt nicht mehr raus kann Wie ist es dann Pflegekräfte sozusagen.
00:28:50: Das stell ich mir auch super schwer vor sich dann da abzugrenzen, wenn man vielleicht auch weiß die Person ist vielleicht auch einsam und unglücklich alleine Und ich habe dann aber auch trotzdem immer nur diese fünf bis zehn Minuten und muss dann ja wieder weiter.
00:29:07: Das stelle ich mir gar nicht so einfach vor.
00:29:11: Das ist schon nicht einfach.
00:29:12: also das isch wirklich ein Dilemma in dem unsere Mitarbeiter regelmäßig stecken weil Die natürlich das sehen, dass jemand sich so extrem freut wenn wir kommen und wie traurig die manchmal sind.
00:29:24: Wenn wir dann schon wieder gehen aber natürlich unsere Zeit in der Ambulante Pflege wirklich nur sehr begrenzte Zeit einfach darstellt Und dann versuche sie eben nochmal zu gucken kann net noch über die Betreuung einfach jemand kommen.
00:29:40: Da haben wir Nachbarschaftshilfe haben des oder man guckt schon auch manchmal über die Küchengemeinde gibt einen kirchlichen ehrenamtlichen Besuchsdienst, so wie früher in den Krankenhäusern die grünen Damen.
00:29:53: Da schaut man dann schon und dann finde ich das ganz toll dass unsere Mitarbeiter, die bei den Kunden sind wirklich auch immer guckert und sagt Mensch, das wäre doch noch jemand für die Tagespflege.
00:30:06: Die meisten können ja mit Unterstützung die Wohnung verlassen.
00:30:10: Also wir haben ganz wenige, die können gar nicht mehr raus.
00:30:13: aber die allermeisten können dann doch noch mit Unterstützung raus.
00:30:18: oder die Wohnung verlasse und da haben wir auch in den Tagesplägen, die kommen so gerne und die freuen sich so das sagen sie sind diese eine Tag pro Woche oder diese zwei Tage da blühen die auf und davon zähren die dann die anderen fünf tage sag ich mal
00:30:33: Und würdest du sehen es ist was man einfach mit der Berufserfahrung dann lernt da auch eine gesunde Distanz am Ende.
00:30:41: Trotzdem professionelle Distanz natürlich, am Ende auch zu behalten.
00:30:44: jetzt emotional gesehen oder habt ihr da auch spezifische Weiterbildung dazu?
00:30:50: Da gibt es ja eine Art von Betreuung vielleicht auf wenn das doch mal zu nahe geht.
00:30:55: Also wir machen hier regelmäßig Fallbesprechungen in unsere mobilen Dienst im Rahmen von Teamsitzungen oder auch mal wirklich extra und das hilft wirklich auch schon gut weiter.
00:31:05: Und natürlich ist die Berufsgefahrung, die einem auch weiterhilft.
00:31:08: Wenn man einfach länger schon in dem Bereich arbeitet dann kann man sich ja meistens besser abgrenzen.
00:31:15: aber klar manchmal das ist ganz schwierig.
00:31:17: und dann sind wir natürlich auch froh wenn der Mitarbeiter kommt und sagt hey mir fällt es total schwer Wir sehen das meistens auch wenn sie ein bisschen länger brauchen.
00:31:26: also dann sieht man einfach oh die weiß schon wieder am statt.
00:31:29: Der geplanter Medikament ergab, war die zwanzig Minuten im Haushalt.
00:31:33: Dann fragt man Mensch was gab es denn des Sonderes?
00:31:35: Du warst halt so lange dort und dann versucht man schon über Gespräche einfach mit dem Mitarbeiter da zu gucken Was können wir denn tun?
00:31:43: das ist für dich passt dass du da wieder gut rausgehen kannst.
00:31:46: aber vielleicht gibt's ja auch eine Möglichkeit für der Kunde Dass er ein bisschen mehr Ansprache bekommt sag ich mal
00:31:55: Ja voll spannend.
00:31:56: Ich fand es jetzt richtig cool, weil wir waren hier so ein bisschen unklar was wir für einen Thema nehmen.
00:32:00: Und es hat mich jetzt richtig gefreut, weil ich dachte das ist so ein richtig Thema, wo ich so super ehrlich ist Interesse
00:32:07: und Fragen
00:32:07: dazu habe.
00:32:09: Weil ich wirklich auch mit ihnen noch nie gestellt hab und dachtst es ist voll wichtig dass wir da mal drüber sprechen.
00:32:14: Cool?
00:32:16: Ja!
00:32:16: Hat mir richtig gut gefallen.
00:32:18: Habe ich jetzt nochmal voll erläuchter zu sein.
00:32:23: Ja, und ich glaube tatsächlich das ist was wir wissen viel zu wenig.
00:32:27: Wenn man wenn ich jetzt nicht in dem Bereich arbeiten würde dann würde ich wahrscheinlich auch ganz sicher würde ich echt wenig will über ambulante Pflege und was die denn da so machen?
00:32:36: Und es ist ja aber mit Station ja nichts anderes.
00:32:39: also wenn man den Bereich arbeitet, dann denkt man ja immer ach Gott was machen sie denn da um Gott zwillen und den ganzen Tag.
00:32:46: und aber das ist ja so vielfältig dieser Beruf macht mir ja nicht Acht Stunden, genau das gleiche.
00:32:55: Ja super, voll gut!
00:32:56: Also ich glaube da wird bestimmt einigen so gehen dass es auch noch ein bisschen Transparenz reinbringt und auch Vollspann einfach nur mal zu sehen wie ihr der arbeitet und welche besonderen Herausforderungen es vielleicht auch nützlich bringt.
00:33:09: Ja auf jeden Fall und wenn nicht so haben wir jetzt gar nicht nur begesprochen.
00:33:13: aber natürlich sind dadurch dass wir im Auto unterwegs sind viele Herausforderungen eher auf der Straße Die Hitze im Sommer, der viele Regen und Schnee.
00:33:24: Da können wir stundelang über weitere Herausforderungen noch reden!
00:33:27: Gut aber das Dispositiv wird errennt.
00:33:28: ist ihr Fahrt zumindest nicht mit der Bahn?
00:33:32: Also nein ich bin große Bahnfahrerin, aber dann hätte die wahrscheinlich Zeit dich kürzer rückwärts nehmen.
00:33:38: Ja dann würde mir noch schneller in Verzug kommen.
00:33:42: Okay super!
00:33:44: Ich glaube wir sind am Ende, es kriegen wie immer...
00:33:46: Aber natürlich nur... Nicht am Ende, also nicht dem echten Sinn.
00:33:51: Wie sagt man?
00:33:52: Ach Gott!
00:33:58: Das war unsere Oktoberfeige und wir hören uns wieder in der Landau.
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